am 9. November kandidiere ich für das Amt des Bürgermeisters – weil die Reichenau für mich mehr ist als ein schöner Ort: Sie liegt in meiner Heimat, lebt ihre Geschichte und Traditionen noch heute und ist geprägt von einer starken Identifikation der Menschen mit ihrer Gemeinde. Genau das möchte ich erhalten und weiterentwickeln. Mit gesundem Pragmatismus, Freude an neuen Ideen und einem offenen, respektvollen Miteinander können wir die richtigen Entscheidungen treffen und unsere Zukunft gemeinsam in die Hand nehmen. Dazu will ich mich mit meinen Erfahrungen in den Bereichen Verwaltungsmodernisierung, Bürgerdialog und modernem Führen einbringen.
Ich freue mich darauf mit Ihnen darüber wohin sich die Gemeinde entwickeln soll ins Gespräch zu kommen. Die Gemeinde Reichenau soll ein Ort bleiben, an dem man zusammenhält – und einer werden, der mutig voran geht.
Ihr
Philipp Stolz
Heimat gibt es nur einmal – für mich liegt sie am Bodensee. Ich bin in Stockach aufgewachsen und hatte als Sohn eines Bürgermeisters schon von Kindesbeinen an Kontakt mit Kommunalpolitik. Ich habe Politik- und Verwaltungswissenschaften in Konstanz studiert, bevor es mich später für Studium und Beruf in die weite Welt hinauszog.
Meinen Master habe ich in Speyer und Tallinn gemacht. Nach dem Studium wollte ich mich aber zunächst abseits meiner Heimat beruflich beweisen. So war ich zunächst in Salach Wirtschaftsförderer und Digitalisierungsbeauftragter bevor ich in Schorndorf Leiter der Stabsstelle Digitalisierung wurde. Jetzt ist der Moment zurückzukehren und Verantwortung zu übernehmen.
In Schorndorf leite ich ein Team von 27 Personen. Führung bedeutet für mich dabei Verantwortung zu übernehmen, Projekte umzusetzen und ein Team zu motivieren und weiterzuentwickeln. Und auch wenn man vor einer unbequemen Entscheidung mal unruhig schläft: Wenn man mit den Beteiligten ins Gespräch geht, findet man einen gemeinsamen Weg, den es zu verfolgen lohnt.
Auch abseits meines Berufs bleibe ich neugierig: Ich gebe Seminare zum Einsatz von KI in Verwaltungen und engagiere mich für Bürokratieabbau und moderne Verwaltung. Dieses Wissen möchte ich auch auf der Reichenau einbringen. Wichtig ist mir dabei ein guter Ausgleich – mit meiner Familie, in der Natur oder einfach bei einem ruhigen Abend am See. Eben: Daheim.
Seit 2022 Leiter der Stabsstelle Digitalisierung in Schorndorf – mit Verantwortung für IT, Digitalprojekte, Prozesse und 27 Mitarbeitende
Zuvor Digitalisierungsbeauftragter, Wirtschaftsförderer und Projektmanager in der Gemeinde Salach
Masterabschluss in Public Administration – studiert in Speyer und Tallinn (Estland)
Bachelor in Politik- und Verwaltungswissenschaften an der Universität Konstanz
Aktives Mitglied im NExT-Netzwerk und Sprecher im CDO-Zirkel des NEGZ – für eine moderne, bürgernahe Verwaltung
Nebenberuflich als Dozent für KI in der Verwaltung tätig – mit Erfahrung aus Projekten mit der VWA Baden, der KGSt und verschiedenen Kommunen
In der Freizeit gerne wandernd unterwegs – dazu lese ich viel, spiele Brett- und PC-Spiele und schätze ruhige Abende mit Familie und Freunden
Egal ob Kirche, Sport, Musik oder Kultur – unsere Vereine und unser Ehrenamt sind das Herz der Reichenau. Ich möchte einen regelmäßigen Stammtisch mit den Vereinen und der Gemeindeverwaltung schaffen, um gemeinsam Lösungen zu finden, zuzuhören und das Miteinander zu stärken. Auch unser einzigartiges Welterbe möchte ich bewahren und fördern.
Wir nutzen bestehende Infrastruktur klug: Die KiTa „Haus der Strolche“ wird mit einem Holzbau erweitert und bildet zusammen mit der Schule das Bildungszentrum auf dem Festland. Auch auf der Insel führen wir die bestehenden Einrichtungen an einem Standort zusammen.
Familien brauchen einfach Planungssicherheit. Indem wir KiTas und Schulen enger verbinden, schaffen wir verlässliche Ganztagesbetreuung mit Mehrwert. Kurze Wege, flexibleres Personal und gemeinsam genutzte Räume machen unsere Bildungs- und Betreuungsangebote zukunftsfest und familienfreundlich.
Verwaltung soll kein Hemmschuh, sondern Motor für unsere Gemeinde sein. Mit digitalen Angeboten, klaren und effizienten Abläufen und einem offenen Miteinander erleichtern wir den Alltag – für die Mitarbeitenden im Rathaus und für alle Bürgerinnen und Bürger.
Konsequente Umsetzung von PV-Anlagen auf städtischen Gebäuden, Unterstützung für Solaranlagen auch auf privaten Dächer und die Erprobung neuer Ideen wie Seewärme oder Solaranlagen im Weinbau. So machen wir die Gemeinde Reichenau unabhängiger und klimafreundlicher.
Die Reichenau lebt auch vom Tourismus – doch wir müssen ihn verträglich gestalten. Mehr Übernachtungsgäste und ein gutes Winterangebot bringen Ruhe in den Tagestourismus und sichern Einnahmen, die wir für unsere Gemeinschaft einsetzen können.
Gemüse- und Weinbau sind fester Bestandteil unserer Heimat. Ich will Landwirte im Wandel unterstützen, die Marke Reichenau weiterentwickeln und jungen Menschen Landwirtschaft näherbringen – durch Schulgärten, Projekte und Verbindungen zu unseren Genossenschaften und Betrieben.
In Lindenbühl-West entsteht neuer Wohnraum für viele Reichenauerinnen und Reichenauer. Ich möchte den Weg dorthin aktiv steuern und im Herzen des Quartiers einen Ort für unser Miteinander schaffen: Raum für Vereine und einen Treffpunkt für Jung und Alt, getragen von einem sozialen Partner.
Am Dienstag stehen einige Besuche an. Zunächst geht es für eine Schlachtplatte ins Siedlerheim, dann zum Stammtisch im Bienenhaus und zuletzt zur Probe des Spielmannszugs.
Am Wochenende klopfe ich an die Türen der Bewohnerinnen und Bewohner von Mittelzell. Mit im Gepäck: Mein Wahlprogramm und ein offenes Ohr.
Am Montagabend um 19 Uhr findet die Kandidatenvorstellung des Gewerbevereins in den Räumlichkeiten der Sparkasse Reichenau statt. Kommen Sie vorbei und diskutieren mit mir die gewerbliche Zukunft unserer Gemeinde.
Am Dienstagabend gibt es um 19 Uhr die Gelegenheit sich näher mit mir auszutauschen. Der Infoabend im Lindenbühl findet bei Enis‘ Sporttreff statt.
Am Mittwoch geht es wieder auf die Insel. Um 19 Uhr findet der vorerst letzte Infoabend im Restaurant Zum alten Messmer statt.
Am Wochenende vom 06. bis zum 08. November werde ich meine 2. Runde der Hausbesuche in Oberzell abschließen. Auch hier gibt es wieder die niedrigschwellige Gelegenheit mit mir ins Gespräch zu kommen.
Am 09. November können Sie den Bürgermeister der Gemeinde Reichenau wählen und ich möchte Sie aktiv zur Beteiligung an dieser Wahl aufrufen. Die Wahllokale haben bis 18 Uhr geöffnet. Nehmen Sie Ihr Recht in Anspruch für den Kandidaten Ihrer Wahl zu stimmen!